Unternehmensnachfolge – Die richtige Finanzierung ( Checkliste )

Finanzierung der Unternehmensnachfolge ( Checkliste )

Sie interessieren Sich für das Thema Finanzierung der Unternehmensnachfolge? Dann sind Sie hier genau richtig. In diesem Beitrag bekommen Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Finanzierung der Unternehmensnachfolge. Welche Möglichkeiten der Finanzierung beim Unternehmensverkauf gibt es? Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Varianten? Welche öffentlichen Mittel für eine Finanzierung werden angeboten? Wo finden Sie Ihren Investor? Wir haben für Sie eine Checkliste vorbereitet …

Welche am häufig praktizierte Lösung für eine Finanzierung der Unternehmensnachfolge gibt es?

Definition:

Die Finanzierung des Kaufpreises eines Unternehmens besteht aus zwei Teilen. Erstens aus dem Eigenkapital des zukünftigen Geschäftsführers. Zweitens aus einem Darlehen von der Bank. Dabei ist dessen staatliche Förderung der eleganteste Weg um die Liquidität nach der Übernahme auch  zukünftig zu sichern. Es gibt staatliche Förderungen von bis zu 15.000.000,– Euro auf Bundes- und Länder-Ebene.”

Geschäftsführer suchen insbesondere im Mittelstand nach einem geeigneten Nachfolger. Die Übergabe der Unternehmen benötigt aber auch eine solide finanzielle Basis. Laut einer Studie der IHK streben mehr als 250.000 Unternehmen im Mittelstand im nächsten Jahr die Fortführung eines Unternehmens durch einen Nachfolger an. Ob es sich um eine externe, eine unternehmensinterne oder eine familiäre Übernahme handelt:

Die Finanzierung sollte schon frühzeitig geklärt sein um die Unternehmensnachfolge zu sichern.

Wir haben Ihnen hier eine Übersicht für die  Finanzierung einer Unternehmensnachfolge zusammengestellt. Die Finanzierung ist für die Finanz-Experten in Deutschland ein wichtiger Geschäftszweig. Mit der richtigen Strategie können Sie aber auch von den Finanztöpfen der WirtschaftKFW-Bank ( KfW oder Kreditanstalt für Wiederaufbau ) oder die BAFA ( Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ) etc. partizipieren.

Inhaltsangabe Möglichkeiten der Finanzierung für eine Unternehmensnachfolge: Checkliste …

  1. Barofferte – Barzahlung
  2. Bankkredit – Unternehmer nutzen Kontakt zu den “Hausbanken”
  3. Fördermittel
  4. Leveraged-Buy-out
  5. Mezzanine-Kapital
  6. Earn-Out
  7. Verkäuferdarlehen Vendor Loan
  8. Die richtige Strategie bei den ersten Überlegungen zur Unternehmensnachfolge
  9. Unternehmensnachfolge im Interesse der Politik
  10. Interna des Unternehmens für die Unternehmensnachfolge sind zu beleuchten…

Die IHK hat in einer Studie ( siehe Grafik ) den Bedarf nach Beratung im Bereich Unternehmensnachfolge untersucht. Wie sie der Grafik entnehmen können ist die Beratung für eine Finanzierung im Rahmen der Vertragsgestaltung ein wichtiger Aspekt.


© IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V.

1. Barofferte – Barzahlung

Oft ist die Zahlung des Kaufpreises aus vorhandenen liquiden Mitteln der präferierte Weg einer Unternehmensübernahme. Die sogenannte Barofferte bedeutet aber auch das gerade zum Start einer Existenzgründung damit zunächst die eigene Liquidität sinkt. Es werden zwar Zinszahlungen gespart aber es ist oft noch geschickter zunächst Fremdkapital hinzuzuziehen. Es stehen erfahrungsgemäß gerade bei Existenzgründern Investitionen im Raum die sich erst später ergeben. Auch kann eine zeitweise Niedrig-Zinsphase zum Vorteil genutzt werden. So bleiben die zukünftigen Unternehmer finanziell flexibel.

2. Unternehmer nutzen Kontakt zu den “Hausbanken”

Sowohl Existenzgründer als auch die Unternehmer setzten auf die Nähe zu “Ihren” Hausbanken. Das gilt besonders für das sensible Thema Unternehmensnachfolge. Gemeinsam mit den Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern sind die Banken oft strategischer Partner bei der Such einer Finanzierung für die Nachfolgeregelung für Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Die klassischste und häufig praktizierte Lösung eine Unternehmensnachfolge zu finanzieren ist der Bankkredit. Dabei wird ein Teil des Kaufpreises des Unternehmens aus dem Eigenkapital des zukünftigen Geschäftsführers und der zweite Teil aus einem Darlehen von der Bank bezahlt. Es lohnt sich aber für die Unternehmer Vergleiche auf dem Finanz-Markt zusammenzustellen. Die Hausbank muss nicht zwingend die günstigsten Konditionen ausweisen.

3. Fördermittel

Nicht nur für Existenzgründer sind Fördermittel eine gute Möglichkeit um Fremdkapital zu guten Konditionen zu erhalten. Angebote gibt es viele und Finanzberater bieten Ihre Unterstützung für die Suche nach den passenden Angeboten. Am bekanntesten sind die Fördermittel der KFW-Bank ( KfW oder Kreditanstalt für Wiederaufbau ) oder die BAFA ( Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ). Die aktuellen Födermittel haben wir in einem Artikel vorgestellt.

4. Übersicht über die Fördermittel: Checkliste …

    1. Fördermittel für die Existenzgründung
    2. Fördermittel für die Unternehmensnachfolge
    3. Fördermittel für den Unternehmensverkauf
      1. bis zu 3. Mio Euro Förderung möglich
      2. für Existenzgründung und Festigung
      3. Finanzierung von Investitionen
    4. Fördermittel für den Unternehmenskauf
      1. bis zu 100. Mio Euro Förderung möglich
      2. Festigung und Expansion
      3. Finanzierung von Investitionen

5. Leveraged-Buy-out

Beim Leveraged-Buy-out trägt sich die die Finanzierung der Unternehmensnachfolge durch die überproportionale Aufnahme von Fremdkapital. Hier wird von dem Finanzgeber des Fremdkapitals der Übernahmekandidat schwerpunktmäßig auf die Rentabilität und Profitabilität geprüft. Das aufgenommene Fremdkapital trägt sich damit von selber. Diese Form der Finanzierung ist sehr speziell und wird nur bei einer engen Zusammenarbeit mit der entsprechenden Bank angeboten. Diese Art der Finanzierung ermöglicht damit einen sogenannten Hebel-Effekt (leverage) für das Eigenkapital. Es ist empfehlenswert, eine tiefgehende Finanzberatung mit Fachberatern zu wählen, die Erfahrung in diesem Gebiet mitbringen.

6. Mezzanine Kapital

Mezzanine Kapital eignet sich ideal für die Nachfolgefinanzierung, da es sich dabei um die Stärkung des bereits vorhandenen Eigenkapitals eines Unternehmers handelt. Der Vorteil: Für die Finanzierung mit Mezzanine-Kapital werden in vielen Fällen keine harten dinglichen Sicherheiten gebunden. Anwendung finden Mezzanine-Finanzierungen traditionell bei Buy-Out-Transaktionen, d.h. bei größeren fremdfinanzierten Übernahmen von Unternehmen durch externe oder interne Manager und zunehmend bei Expansionsfinanzierungen. Im Mittelstand bieten sich Mezzanine-Lösungen insbesondere für Unternehmen an, die eine solide Ausgangsposition und ein hohes Wachstumspotenzial haben. Projekte mit anfangs hohem Investitionsbedarf und erst spät fließenden Erträgen sind ideale Einsatzmöglichkeiten.

7. Earn-Out

Bei dieser Variante der Finanzierung wird im Kaufvertrag ein Basispreis vereinbart und zusätzlich eine variable Komponente. Die variable Variante wird dann als monatliche Rate an den Verkäufer weiterhin bezahlt. Der Vorteil für den Unternehmensnachfolger: Die Raten können von bestimmten Werten, wie zum Beispiel dem sogenannten EBIT, dem Umsatz vor Zinsen und Steuern, abhängig gemacht werden, sodass vom Verkäufer Zahlen, die womöglich zu positiv dargestellt wurden, relativiert werden können. Der Verkäufer hat allerdings wenig Einfluss auf die variable Kaufpreisvariante und ist von dem Erfolg der Käufer mit dem Unternehmen abhängig. Letztendlich kommt es damit zunächst nicht zu einem endgültigen Unternehmensverkauf.

8. Verkäuferdarlehen Vendor Loan

Bei dem Verkäuferdarlehen, auch Vendor Loan genannt, handelt es sich um einen Kredit, den der Verkäufer des Unternehmens seinem Nachfolger gewährt. Hierzu werden konkrete Vereinbarungen inkl. einer Verzinsung getroffen. Alternativ besteht die Möglichkeit, durch Zinszahlungen den Kaufpreis zu erhöhen. Bei einer Finanzierung mit einem Vendor Loan (Verkäuferdarlehen) übernimmt der Käufer also das ganze Unternehmen zum definierten Zeitpunkt.

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Die richtige Strategie bei den ersten Überlegungen zur Unternehmensnachfolge

Für eine richtige Strategie brauchen Sie als Unternehmer eine Checkliste für die Unternehmensnachfolge. Mit einer strategischen Beratung für die Unternehmensnachfolge ist ein solider Finanzplan verbunden. Eine typische Situation sind die ersten Überlegungen, ein Unternehmen an einen externen Käufer oder auch innerhalb der Familie zu übergeben. Gerade in dieser Phase werden sowohl die M&A-Experten als auch die Finanz-Experten eingebunden. Bei den anstehenden Transaktionen werden Bereiche wie zum Beispiel Eigenmittel, Darlehen, eine Bankfinanzierung oder auch eine stattliche Förderung geprüft. Für Existenzgründer und Start´Ups sind die Instrumente der Übernahmefinanzierung eine wichtige Basis um den “Deal” einzufädeln.

Unternehmensnachfolge im Interesse der Politik

Das Unternehmertum in Deutschland gilt als Wachstumsmotor der Wirtschaft und steht daher im Interesse der Politik und Öffentlichkeit. Steuern auf die Unternehmereinkünfte finden eine wichtige Basis der Finanzpolitik. Eine Wechselwirkung zwischen Politik und der Wirtschaft ist ein elementarer Baustein unserer Gesellschaft. Der Anteil einer Kreditfinanzierung durch den Finanzsektor hängt stark von der Zukunftsfähigkeit des jeweiligen Geschäftsmodells ab.

Interna des Unternehmens für die Unternehmensnachfolge sind zu beleuchten…

Von großer Relevanz bei der Betrachtung eines Unternehmens ist die Struktur des Management und der Führungsriege in der ersten bis dritten Ebene. Ist das Unternehmen für eine Übernahme und Nachfolge selbst für eine AD-Hoc-Nachfolge gewappnet?

Wie ist auch der erweiterte Führungskreis aufgestellt und handlungsfähig. Welche demokratischen Gremien sind hier verewigt. Sind die Lieferanten und Kunden-Beziehungen gut gepflegt? In welcher Phase befindet sich der Übernahmekandidat bei der Digitalisierung des Unternehmens?

Eine Checkliste für die Unternehmensnachfolge hilft hier den erfolgreichen Weg einzuschlagen. Die M&A Experten einer Unternehmensberatung kann hier die richtige Hilfestellung geben.

Finanzierung - Was bedeutet M&A? Mergers & Acquisitions?

Mit dem Begriff wird i.d.R. eine Fusion oder eine Verschmelzung zweier Unternehmen zu einer rechtlichen und wirtschaftlichen Einheit (Merger) bzw. der Erwerb von Unternehmenseinheiten oder eines ganzen Unternehmens (Acquisition) bezeichnet. Bei der Übernahme helfen in der Regel die Spezialisten einer Unternehmensberatung wie die HSC Personalmanagement. Weitere Infos? Vertrauen Sie den Experten! Click here für weitere Informationen.

Finanzierung - Was macht ein M&A Berater?

Berufsbild Mergers and Acquisitions Specialist. Übernahmen, Verkäufe und Fusionen von Unternehmen gehören in der Wirtschaft zur Tagesordnung. Für den reibungslosen und gewinnbringenden Ablauf dieser Vorgänge sind Mergers and Acqusitions Specialists verantwortlich. Du wirst auch als M & A-Berater bezeichnet. Weitere Infos? Vertrauen Sie den Experten! Click here für weitere Informationen.

Finanzierung - Welche Phasen gibte es bei der M&A Beratung?

Die Basis für erfolgreiche M&A-Deals ist die Akquisitionsstrategie. Sie ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Unternehmensübernahme. Der Ablauf einer Akquisition wird in drei Phasen unterteilt: M&A-Strategie: Festlegung der Akquisitionsstrategie M&A-Prozess: Umsetzung und Vorbereitung der M&A-Transaktion Merger-Integration: Vorbereitung und Durchführung der Integration. Weitere Infos? Vertrauen Sie den Experten! Click here für weitere Informationen.

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